
Die Deutsch-Türkische Jugendbrücke stellt die Weichen für die Zukunft
Austausch langfristig fortsetzen: Zum 31. Dezember 2025 übernimmt der neu gegründete Verein Deutsch-Türkische Jugendbrücke e.V. plangemäß die Rolle des Alleingesellschafters. Damit gibt die gemeinnützige Stiftung Mercator, welche die Jugendbrücke im Jahr 2014 initiiert hat, ihre Verantwortung als Gesellschafterin ab. Sie fördert die Jugendbrücke jedoch weiterhin bis Ende 2027 unverändert finanziell und sichert so einen stabilen Übergang.
Essen / Düsseldorf, 08.01.2026 – Seit ihrer Gründung hat die Deutsch-Türkische Jugendbrücke mehr als 30.000 junge Menschen, Lehrkräfte sowie Jugendarbeiter*innen aus beiden Ländern in den Austausch gebracht. Die erfolgreiche Organisationsentwicklung der vergangenen Jahre macht nun den Ausstieg der Stiftung Mercator als Gesellschafterin möglich. Die Arbeit der Jugendbrücke war und bleibt ein wichtiger Bestandteil des langjährigen Türkei-Engagements der Stiftung.
„Die Jugendbrücke ist im vergangenen Jahrzehnt zu einem unverzichtbaren Akteur in den deutsch-türkischen Beziehungen und der internationalen Jugendarbeit beider Länder gewachsen“, so ihr Geschäftsführer Dr. Daniel Grütjen. „Die Übernahme der Geschäftsanteile der Jugendbrücke durch den Trägerverein gibt dem deutsch-türkischen Jugendaustausch eine langfristige Perspektive.”
„Wir haben die Jugendbrücke gegründet, um eine Fach- und Förderstelle zu schaffen, die den deutsch-türkischen Austausch strukturell stärkt und in der Fläche wirkt“, betont Dr. Lars Grotewold, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator. Ziel sei es von Beginn an gewesen, diesen gesellschaftlichen Bedarf institutionell nachhaltig zu verankern. „Dass die Jugendbrücke nun 11 Jahre später mit dem neuen Trägerverein und der Förderung durch das Auswärtige Amt eine langfristige Perspektive hat, macht uns glücklich und stolz.“
Mit der neuen Trägerschaft schafft die Deutsch-Türkische Jugendbrücke die Basis, Brücken zwischen jungen Menschen in Deutschland und der Türkei zu bauen – und setzt ihren erfolgreichen Weg gemeinsam mit starken Partner*innen fort.