Schulaustausch 2022/23

Es geht wieder los: Jetzt Projektmittel für physische Begegnungen beantragen und die einzigartigen Potenziale schulischen Austauschs zwischen Deutschland und der Türkei nutzbar machen!

Vorurteile abbauen, interkulturelle Kompetenzen stärken und junge Menschen fit machen für die Globalisierung. Das sind wichtige Gründe für internationale Begegnungen. Doch deutsch-türkischer Schulaustausch kann noch mehr:

  • Schüler*innen und Lehrkräfte lernen nicht nur die Vielfältigkeit des anderen Landes kennen. Sie werden auch befähigt, kulturelle Diversität in der eigenen Gesellschaft zu erkennen und besser zu verstehen.
  • Die vielschichtigen und oft komplizierten deutsch-türkischen Beziehungen fördern im besonderen Maße, dass Schüler*innen und Lehrkräfte Perspektiven wechseln und Vorurteile abbauen.
  • Schüler*innen mit Migrationshintergrund entdecken in deutsch-türkischen Lerngruppen ihre interkulturellen Kompetenzen. Sie werden zu Kulturbotschafter*innen und Sprachmittler*innen. Diese Erfahrung stärkt ihr Selbstbewusstsein und fördert ihre Teilhabe in Schule und Gesellschaft.

Die Deutsch-Türkische Jugendbrücke ermöglicht Schüler*innen und Lehrkräften, diese einzigartigen Potenziale deutsch-türkischen Schulaustauschs bestmöglich zu nutzen. Wir beraten Lehrkräfte bei der Planung und Durchführung von Austauschprojekten und vergeben Förderung für kurzfristige Gruppenmobilität von Schüler*innen: bedarfsorientiert, ohne viel administrativen Aufwand und im Rahmen der Erasmus-Qualitätsstandards.

Was wird gefördert?

Die Jugendbrücke fördert gemeinsame Projekte, die im Rahmen gegenseitiger Besuche in Deutschland und der Türkei umgesetzt werden. Die konkreten Projektthemen sollten gemeinsam mit den Schüler*innen bestimmt werden und auf ihren inhaltlichen Interessen aufbauen. Die Projekte sollten die folgenden Überthemen behandeln:

  • Inklusion und Vielfalt
  • digitale Bildung
  • ökologische Nachhaltigkeit

Gefördert werden mit der Umsetzung des Projekts verbundene Reise-, Aufenthalts- und Organisationskosten sowie ggf. Inklusionskosten der teilnehmenden Schüler*innen, Lehrkräfte und Begleitpersonen. Die Jugendbrücke hat zur Co-Finanzierung des Programms Mittel aus Erasmus+ beantragt. Bitte entnehmen Sie die Aufschlüsselung und Höhe der geförderten Kosten dem Anhang „Finanzierungsregeln“.

Was sind die Rahmenbedingungen?

  • Gefördert werden Projekte mit Schüler*innen ab der 5. Jahrgangsstufe
  • Die deutsche und die türkische Partnerschulen entwickeln das Projekt gemeinsam; die Jugendbrücke bemüht sich, Partnerschulen zu vermitteln
  • Der Antrag wird von der deutschen Schule mit dem bereitgestellten Antragsformular fristgerecht eingereicht (das Projekt umfasst Vorbereitungsphase mit ggf. vorbereitendem Besuch der Lehrkräfte, Besuch und Gegenbesuch der Schüler*innen, Nachbereitungsphase)
  • Das Projekt muss innerhalb eines Jahres durchgeführt werden (Förderbeginn: 1. Juni 2022 für den Besuch der deutschen Gruppe in der Türkei, ab 01. März für den Besuch der türkischen Gruppe in Deutschland)
  • Besuch und Gegenbesuch dauern jeweils mindestens 5 Tage und beinhalten jeweils mindestens 2 Tage Projektarbeit. Die Zahl der teilnehmenden Schüler*innen sollte insgesamt bei mindestens 20 liegen

Welche Aufgaben übernimmt die deutsche Schule?

  • Antragstellung, Konzeption und Umsetzung der Mobilitätsaktivitäten gemeinsam mit der türkischen Partnerschule (Lernprogramm)
  • Abschließen einer Lernvereinbarung und Finanzhilfevereinbarung mit der Jugendbrücke
  • Registrierung der deutschen Schule zum Erhalt eines Erasmus+ Identifikationscodes (OID)
  • Weiterleitung von Mitteln an die türkische Schule
  • Einhaltung von Erasmus-Qualitätsstandards
  • Durchführung einer Online-Teilnehmendenbefragung
  • Erstellung eines Projektberichts nach Vorlagen der Jugendbrücke

Was wird für die Bewerbung benötigt?

Die Jugendbrücke bemüht sich, den administrativen Aufwand für die Lehrkräfte so gering wie möglich zu halten. Die deutschen Schulen benötigen zur Einreichung der Bewerbung Folgendes:

  • Eine türkische Partnerschule
  • Registrierung bei Erasmus+ zum Erhalt eines Identifikationscodes (OID)
  • eine grobe Projektskizze
  • die geschätzte Anzahl der teilnehmenden Schüler*innen.

Die Projektskizze kann gerne im Nachgang an die Bewerbung zusammen mit Mitarbeiter*innen der Jugendbrücke angepasst werden.

Auswahlkriterien und Bewerbungsfrist

Wichtige Auswahlkriterien sind:

  • Motivation der Schulen, am Programm teilzunehmen
  • Innovative Ideen und Themenvorschläge, vorzugsweise in den Oberthemen Inklusion und Vielfalt, digitale Bildung und ökologische Nachhaltigkeit
  • Vorrang haben – basierend auf der Inklusionsstrategie von Erasmus+ – Schulen mit einem hohen Anteil von Schüler*innen mit erschwertem Zugang zu Mobilitätsmaßnahmen und insbesondere Schüler*innen mit Migrations- und Fluchthintergrund.

Die Frist für die Einreichung der Bewerbung ist der 31. Januar 2022, 18:00 Uhr. Bitte beachten Sie, dass nur vollständige Anträge bei der Auswahl berücksichtigt werden können. Nach der Bewerbungsfrist eingehende Anträge können nicht mehr berücksichtigt werden. Durch das Einreichen einer Bewerbung lässt sich kein Anspruch auf eine Förderung ableiten.

Die teilnehmenden Schulen werden von einer Jury ausgewählt. Die Entscheidung über eine Zusage wird den Antragstellenden voraussichtlich bis zum 28. Februar 2022 mitgeteilt. Kommen Sie bei Fragen gerne auf uns zu. Die Deutsch-Türkische Jugendbrücke unterstützt und begleitet Sie bedarfsorientiert bei der Planung und Durchführung Ihres Projektes und ist Ihnen bei Fragen gerne behilflich.

Online-Beratung im Brücken-Café am 17. Januar, 17:00-18:00 Uhr

Die Jugendbrücke bietet allen interessierten Lehrkräften nochmals die Möglichkeit, sich zum Programm online beraten zu lassen. Die Veranstaltung findet digital und in deutscher Sprache statt. Bitte melden Sie sich per E-Mail (karadeniz@jugendbruecke.de) bis zum 17. Januar, 12:00 Uhr an.

Kontakt für Rückfragen

Alina Karadeniz
Projektmanagerin Deutsch-Türkische Jugendbrücke
+49 (0)211 972 676 66
karadeniz@jugendbruecke.de

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