Museum der Träume gewinnt MIXED UP Preis International 2017

Das von der Deutsch-Türkischen Jugendbrücke geförderte Projekt "Museum der Träume" ist Preisträger des MIXED UP Preis International 2017.

In der Begründung heißt es unter anderem: "Kulturelle Bildung sei hier "kein Beiwerk der internationalen Begegnung", sie bilde "den Ausgangspunkt der Auseinandersetzung. Das Thema Träume gemeinsam und im Dialog mit Dritten zu durchleuchten, stellt für die beteiligten Jugendliche eine zukunftsrelevante Lernerfahrung dar."

HIER gibt es weitere Informationen zum Preis und Preisträger und HIER Impressionen aus dem Projekt.

Einladung zum JiVE-Fachkolloquium 2016

Die Initiative JiVE (Jugendarbeit international – Vielfalt erleben), an der auch die Deutsch-Türkische Jugendbrücke beteiligt ist, veranstaltet auch dieses Jahr ein Fachkolloquium für Akteure aus der Jugendarbeit.

Die Frage des diesjährigen Kolloquiums wird sein, welchen Beitrag Internationale Jugendarbeit für eine gerechte Gesellschaft leisten und wie dieser gestaltet werden kann.

Neben inhaltlichen Impulsen zum Schwerpunktthema dient das JiVE-Fachkolloquium auch der Vernetzung zwischen den einzelnen JiVE-Teilinitiativen sowie mit externen Partnern. Es bietet Möglichkeiten zum Austausch und zur Reflektion über die bisherige und zukünftige Arbeit im Rahmen von JiVE.

Eingeladen sind die Beteiligten aller JiVE-Teilinitiativen sowie interessierte Fach- und Führungskräfte der Jugendhilfe, Jugendsozialarbeit und Jugendarbeit, von Migrantenselbstorganisationen, der Behindertenhilfe, von Selbstvertretungs-organisationen, Vertreterinnen und Vertretern von Kommunen und Bundesländern sowie weiteren Organisationen, um diese und weitere Fragen gemeinsam zu erörtern.

Veranstaltungsdatum: 08./09. November 2016
Veranstaltungsort: CJD Bonn Graurheindorfer Str. 149, 53117 Bonn

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie auf der Internetseite von IJAB. Eine Anmeldung ist bis zum 7. Oktober 2016 möglich.

Ausschreibung als PDF

Anmeldeformular zum Download

INFO: Deutsch-Türkische Jugendbrücke und Turkish Airlines Düsseldorf unterzeichnen Kooperationsvereinbarung – Flugrabatte für Jugendaustausch

Düsseldorf, 9. Mai 2016 – Die Deutsch-Türkische Jugendbrücke und Turkish Airlines Düsseldorf setzen sich gemeinsam für die Weiterentwicklung des Schüler- und Jugendaustausches zwischen Deutschland und der Türkei ein. Künftig erhalten von der Jugendbrücke geförderte und durchgeführte Austauschprojekte einen Rabatt von bis zu 15 Prozent auf Flugkosten für alle Strecken zwischen Deutschland und der Türkei mit Abflughafen in Deutschland. „Wir freuen uns, auf diesem Wege eine weitere Förderung für den Austausch zwischen beiden Ländern erreicht zu haben und setzen auf einen nachhaltigen Ausbau der Zusammenarbeit“, sagte Dr. Catharina Dufft, Geschäftsführerin der Deutsch-Türkischen Jugendbrücke anlässlich der vereinbarten Kooperation. Murat Gür, Direktor von Turkish Airlines Düsseldorf erklärte: „Wir möchten zu einem bestmöglichen Ausbau des deutsch-türkischen Jugendaustausches beitragen. Die Flugrabattierung sehen wir dabei als einen wichtigen Schritt.“ 

Ab sofort können von der Deutsch-Türkischen Jugendbrücke geförderte und durchgeführte Schüler- und Jugendaustauschprojekte einen Rabatt auf die Flugkosten von bis zu 15 Prozent erhalten. Der Rabatt wird auf den Nettoticketpreis gewährt und gilt für Flüge mit Abflughafen an einem von 14 Standorten in Deutschland. 

Die Deutsch-Türkische Jugendbrücke will den deutsch-türkischen Schüler- und Jugendaustausch intensivieren und mit konkreten Projekten und der Bündelung bereits bestehender Programme die Möglichkeiten für den gegenseitigen Austausch verbessern. Sie hat das Ziel, in beiden Ländern ein besseres Verständnis füreinander zu schaffen und die Beziehungen weiter zu stärken. Die Deutsch-Türkische Jugendbrücke ist eine Initiative der Stiftung Mercator. Die Jugendbrücke stellt Fördermittel für Dritte bereit und finanziert eigene Austauschprojekte. Die Jugendbrücke ist zentrale Anlaufstelle im Schüler- und Jugendaustausch zwischen Deutschland und der Türkei. Diesen fördert sie gemeinsam mit Akteuren aus dem öffentlichen und privaten Sektor beider Länder. 

Turkish Airlines: Das 1993 gegründete Star Alliance Mitglied ist eine der führenden Fluggesellschaften weltweit. Sie versteht sich als Brücke zwischen Ost und West und hat sich als Verbindung zwischen den verschiedenen Kulturen in Form ihrer Markenclaims positioniert. Istanbul als Drehkreuz zwischen Europa und Asien sowie Afrika ist mit dem geographischen Vorteil ein wichtiger Teil der Unternehmensstrategie. 

Kontakt:

Erdin Kadunić
Kommunikationsmanager

Deutsch-Türkische Jugendbrücke gGmbH
c/o Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW
Haroldstraße 4
40213 Düsseldorf
T +49.211.837.2644

kadunic@jugendbruecke.de
www.jugendbruecke.de
www.genclikkoprusu.org
www.facebook.com/Jugendbruecke 

 

Thorsten T. Neu
Presse- und Öffentlichkeitsreferent

Turkish Airlines
Am Hof 28
50667 Köln

T +49 221 272 48 0
tneu@thy.com
www.thy.com

Steinmeier: Jugendbrücke eine Tür für die Türkei nach Europa

Außenminister Steinmeier beim Auftakt der Jugendbrücke am 21. Juni 2014 in Istanbul.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier sagte Ende November in seiner Rede auf der Konferenz zum strategischen Dialog mit Stiftungen: „Ich denke auch an hochaktuelle politische Beziehungen wie etwa die zur Türkei: Es waren große deutsche Stiftungen, die dafür geworben haben, dass der Türkei eine Tür nach Europa offen bleibt, als es zahlreiche Stimmen gab – in Deutschland und der Türkei- die das Gegenteil gerufen haben. Vor einem Jahr haben wir die Deutsch-Türkische Jugendbrücke gestartet, zusammen mit Mercator. Und heute – spätestens an der Flüchtlingsfrage – merken auch die anderen Stimmen dann wieder, wie schicksalhaft wir mit der Türkei verbunden sind und wie sehr wir auf eine vernünftige politische und gesellschaftliche Zusammenarbeit mit ihr angewiesen sind.“

Außenminister Steinmeier hatte im Sommer 2014 in Istanbul den offiziellen Startschuss für die Deutsch-Türkische Jugendbrücke gegeben. Steinmeier hatte die Jugendbrücke als ein weiteres "Leuchtturmprojekt" für die deutsch-türkischen Beziehungen bezeichnet. Die Jugendbrücke feierte ihren Auftakt in der historischen Sommerresidenz Tarabya des deutschen Botschafters zusammen mit vielen Jugendlichen, Unterstützern und weiteren Gästen aus beiden Ländern.

Die Jugendbrücke intensiviert den Schüler- und Jugendaustausch zwischen Deutschland und der Türkei. Sie hat das Ziel, das gegenseitige Verständnis zu verbessern und die Beziehungen weiter zu stärken. Die Deutsch-Türkische Jugendbrücke ist eine Initiative der Stiftung Mercator.

Vollständige Rede von Außenminister Frank-Walter Steinmeier (30. November 2015).

Gastfamilien in Deutschland gesucht!

Ayçelen und Ahmet gehören zu den Jugendlichen aus der Türkei, die ab September 2015 ein Schuljahr in Deutschland verbringen wollen. Für sie und viele weitere Schüler aus der ganzen Welt sucht die gemeinnützige Austauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. noch dringend ehrenamtliche Gastfamilien für ein halbes oder ganzes Jahr. Umgekehrt können Teenager aus Deutschland mit einem Schüleraustausch und dem Schülerstipendium der Stiftung Mercator das Leben in der Türkei kennenlernen.

Insgesamt 460 Schüler zwischen 15 und 18 Jahren aus 50 Ländern erwartet AFS diesen Herbst – darunter auch die 18-jährige Ayçelen aus der Türkei. Ihrer Zeit in Deutschland blickt sie erwartungsvoll entgegen: "Ich freue mich darauf, eine neue Kultur zu entdecken, eine neue Sprache zu lernen und eine zweite Familie in einem anderen Land zu haben." Auch die Gastfamilie sammelt dabei interkulturelle Erfahrungen und oft entstehen aus dem gemeinsamen Jahr Freundschaften fürs Leben.

Gastfamilie werden können Familien ebenso wie Paare ohne Kinder, gleichgeschlechtliche Paare, Alleinerziehende oder Alleinstehende. Dazu braucht es kein großes Haus oder Extrazimmer – ein freies Bett, ein Platz am Tisch und ein offenes Herz genügen. Vorbereitet und begleitet werden die Familien von AFS-Mitarbeitern in der Region und aus der Geschäftsstelle in Hamburg. Ob für ein ganzes Schuljahr oder nur die ersten Wochen: Wer Interesse hat, kann sich mit dem Hinweis "Jugendbrücke" an AFS wenden: Tel. 040 399222-90, E-Mail an gastfamilie@afs.de.

Jugendliche aus Deutschland, die für ein Schuljahr in die Türkei möchten, können sich jetzt ebenfalls an AFS wenden. Die Chancen auf finanzielle Förderung stehen dabei gut: Rund 30 Prozent der Teilnehmenden erhalten ein Stipendien. Auch Vivian hat die Erfahrung gemacht und hat mit AFS und dem Schülerstipendium der Stiftung Mercator ein Schuljahr in der Türkei verbracht. Vor allem persönlich hat sich die Schülerin weiterentwickelt: "Mir fällt es nun leichter, auf fremde Menschen zuzugehen, um mit ihnen in Kontakt zu treten, etwas Neues zu entdecken oder anzupacken."

Mehr Informationen über die Austauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. finden Sie hier:

www.afs.de

Mehr Informationen über Ayçelen und Ahmet finden Sie hier:

Ayçelen aus der Türkei (PDF)

Ahmet aus der Türkei (PDF)

 

afs/ dtjb

Gemeinsam Zukunft gestalten – 20 Jahre deutsch-türkische jugendpolitische Zusammenarbeit

Der deutsch-türkische Jugend- und Fachkräfteaustausch hat Konjunktur. Kommunale Träger fragen verstärkt nach Partnern in der Türkei, in Istanbul wurde in der vergangenen Woche die Deutsch-Türkische Jugendbrücke gegründet. Wohl auch deshalb geriet die Veranstaltung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend am 26. Juni zum 20-jährigen Jubiläum des Ressortabkommens zur deutsch-türkischen jugendpolitischen Zusammenarbeit mehr zum Ausblick als zur Rückschau.

Die deutsch-türkischen Beziehungen sind traditionell gut und die Arbeitsmigration hat in diesem Verhältnis neue Akzente hinzugefügt, daran erinnerte Baha Güngör, Leiter der Türkeiredaktion der Deutschen Welle, der als Hausherr die Tagung in den Bonner Räumen des Senders eröffnete. 1961 ging der erste türkischsprachige Beitrag der „Welle“ auf Sendung. „Die türkischen Tageszeitungen waren völlig veraltet, wenn sie in Deutschland ankamen“, erklärte Güngör die Bedeutung dieses Ereignisses, „sie waren ja vier bis fünf Tage mit der Post unterwegs, bis sie hier waren“.

Die besondere Bedeutung der Migration für den deutsch-türkischen Austausch sah auch Thomas Thomer, der für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend den jugendpolitischen Teil des Tages eröffnete. Er erinnerte an die rassistisch motivierten Anschläge von Mölln und Solingen in den Jahren 92 und 93, die die Frage aufwarfen, wie rassistischer Gewalt entgegengewirkt werden könne. Als ein Mittel wurde damals der Jugendaustausch und der von ihm erhoffte Abbau von Vorurteilen identifiziert. Thomer erinnerte daran, wie stabil sich diese Beziehung seither mit Jugendaustausch, Fachkräfteaustausch, Partnerbörsen und dem deutsch-türkischen Fachausschuss entwickelt habe.

Für Kamil Ispir von der Abteilung Jugenddienste des neuen Ministeriums für Jugend und Sport ist der Austausch mit Deutschland sogar der wichtigste bilaterale Austausch der Türkei. Und er möchte mehr davon haben. Vehement setzte er sich in seiner Rede für mehr Jugend- und Fachkräfteaustausch, mehr Partnerbörsen, mehr gemeinsame Projekte, eine Verbesserung der Qualität und mehr finanzielle Mittel ein.

In einem sehr persönlichen Beitrag rief Ahmet Uzak, ebenfalls aus dem türkischen Ministerium für Jugend und Sport, in Erinnerung, worum es bei Jugend- und Fachkräfteaustausch geht: „Wir möchten, dass unsere Jugend neue Horizonte entdeckt, sie soll Vielfalt als Reichtum entdecken und sie soll lernen, das Leben aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten“. Zur Illustration hatte er eine Fotopräsentation von Austauschprojekten mitgebracht. „Das ist schön, nicht wahr?“ fragte er ins Publikum. „Da möchte man sofort hin!“

Dieser Sichtweise konnten sich auf jeden Fall die Jugendlichen anschließen, die von Moderatorin Anneli Starzinger (IJAB) zu ihren Erfahrungen befragt wurden. Ein bisschen Mut habe es am Anfang schon gekostet, wussten sie übereinstimmend zu berichten, aber dann habe sich das Gastland doch als ganz anders erwiesen als erwartet oder befürchtet. „Ich will da wieder hin!“ rief eine junge Frau ins Mikrofon, die ein Praktikum in einer Bäckerei in Alanya absolviert hatte, und stampfte dabei energisch mit dem Fuß auf.

Dass dennoch nicht alles eitel Sonnenschein sein muss, darauf verwies Ute Handwerg von der BAG Spiel & und Theater in ihrem Beitrag, den sie bewusst aus der Perspektive einer NGO gestaltete. Für sie steht die Stärkung der Zivilgesellschaft in beiden Ländern im Zentrum der Aktivität ihrer Organisation, die immerhin bereits 30 Jahre im Austausch mit der Türkei aktiv ist. „Für mich ist nicht immer transparent, nach welchen Kriterien in der Türkei Partner für den Austausch ausgewählt werden“, merkte sie kritisch an. Zugleich beklagte sie die fehlende Perspektive einer EU-Vollmitgliedschaft der Türkei. Die Folge sei eine EU-Müdigkeit der Bevölkerung, deren Folgen nicht abzuschätzen seien.

Einen tieferen Einblick in die Praxis des deutsch-türkischen Austauschs bot ein World Café, in dem sich 8 Good-Practice-Projekte beispielhaft vorstellten. Damit ergab sich für die knapp 90 Teilnehmenden, Akteurinnen und Akteure des deutsch-türkischen Austauschs, auch die Möglichkeit miteinander ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu knüpfen und damit weitere deutsch-türkische Brücken zu schlagen.

Prof. Dr. Andreas Thimmel von der Fachhochschule Köln hat deutsch-türkische Austauschprojekte wissenschaftlich begleitet und ausgewertet. Was denn dabei herausgekommen sei, wollte Moderatorin Anneli Starzinger in der anschließenden Podiumsdiskussion von ihm wissen. „Wir verdanken dem deutsch-türkischen Austausch ganz wesentlich einen Ressourcen-Blick und die Abkehr vom Defizit-Blick“, erklärte Thimmel. Ahmet Sinoplu von der Deutsch-Türkischen Jugendbrücke sah seine eigene Biografie dafür als gutes Beispiel. „In unserem Jugendzentrum durften wir noch nicht mal Türkisch reden“, erinnerte er sich. „Also sind wir woanders hingegangen, dahin, wo man uns ernst genommen hat, und das war dann sogar ein Jugendzentrum, das einen Austausch mit der Türkei hatte. Da war ich dann angefixt. Später habe ich selbst solche Programme organisiert und heute kann ich meine Erfahrung bei der Deutsch-Türkischen Jugendbrücke einbringen.“ Für Ali Ihsan Cokan vom Jugendzentrum Sakarya war dies ein Hinweis, Jugendlichen mehr Partizipationsmöglichkeiten zu bieten und auch die Aspekte non-formaler Bildung stärker in den Blick zu nehmen. „Austausch heißt Erleben und Erfahren. Man lernt, durch das, was man erfährt, und Lernen ist Sich-Ändern“, fasst er seine Philosophie zusammen. Marie-Luise Dreber, Direktorin von IJAB, schlug dann noch einmal einen größeren Bogen zu übergreifenden Fragen. Man müsse die ganze Vielfalt der Jugendarbeit in den Jugend- und Fachkräfteaustausch mitnehmen, von der politischen Jugendbildung bis zur Jugendsozialarbeit, forderte sie. Das Problem des Rechtsextremismus dürfe nicht aus den Augen verloren werden, ebenso müsse Europäisches mitgedacht werden und die Partnerfindung – im Besonderen im Bereich der Zivilgesellschaft – verbessert werden.

„Die uns Nachfolgenden sind schon weiter als wir selbst“, fasste Thomas Thomer seine Wahrnehmung über das bereits Erreichte zusammen. Zufriedengeben mag er sich trotzdem nicht. „Wir werden den Rahmen setzen, dass es noch besser wird“, kündigte er in seinem Schlusswort an.

Autor: Christian Herrmann 

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Die Deutsch-Türkische Jugendbrücke ist eine Initiative der Stiftung Mercator. Stiftung Mercator'un girişimiyle: Gençlik Köprüsü Türkiye-Almanya.

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