Gaming und Jugendaustausch

Computerspiele sind für Millionen Jugendliche in Deutschland und der Türkei nicht nur Spaß und Ablenkung vom Alltag, sondern wichtiges Instrument zur sozialen Interaktion mit Gleichaltrigen. Für die internationale Verständigungsarbeit birgt Gaming enorme Potenziale. Geographische und kulturelle Grenzen sowie Geschlecht und Herkunft der Spielenden nehmen eine untergeordnete Rolle ein.

Gemeinsam mit Expert*innen der Game Labs der Istanbuler Bahçeşehir Unversität und der Humboldt Universität zu Berlin erschließen die Jugendbrücke und die türkische TOG-Stiftung im Projekt „Gaming und Jugendaustausch“ in drei Workshopreihen die Potenziale von Computerspielen im internationalen Jugendaustausch.

In ersten digitalen Workshops im Juli 2021 tauschten sich Gaming-affine junge Menschen aus Deutschland und der Türkei aus und spielten gemeinsam die bekannten Spiele Minecraft, Among Us und Rocket League.

Auf Grundlage einer Evaluation der Expert*innen und Feedback der Teilnehmenden wurden für die zweite Workshopreihe „Game Nights“ konzipiert und umgesetzt. In den „Game Nights“ spielten Jugendliche gemeinsam das Spiel „Minecraft“, welches im besonderen Maße den Austausch zwischen den Jugendlichen während des Spielens förderte.

Die bisherigen Ergebnisse des Projekts wurden sowohl auf der „IAA Mobility“ im September 2021, als auch auf der türkischen Gaming-Veranstaltungsreihe „Indieway“ im Oktober vorgestellt. Hier finden Sie die Vorstellung des Projekts:

Um die Potenziale von Computerspielen im Bereich des Schulaustauschs zu explorieren, findet eine dritte Workshopreihe im November und Dezember statt. In dieser treffen sich Schulpartnerschaften aus Deutschland und der Türkei und erschaffen mithilfe des Open Source-Spiels Minetest gemeinsam eine digitale Welt.

Das Projekt wird durch das Auswärtige Amt gefördert.